Bestrafen oder Loben?

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Mein Hund verhält sich jedes Mal wie ein „Berserker“ wenn er eine Katze sieht! Dies ist ein typisches Beispiel für viele Hundehalter und ich will ihnen am Beispiel unserer Hunde „eine Antwort“ auf obige Frage geben.

Auch meine Hündin mag keine Katzen und sie mag sie auch heute noch nicht! Aber sie hat gelernt, dass eine Katze etwas positives sein kann.

Ich fing als erstes an „nichts zu tun“ um sie nicht mit irgendwelchen Kommandos zu verwirren oder gar durch Leinenrucke und Gebrüll noch mehr „anzuspornen“. So wartete ich einfach, bis sie sich wieder mir zuwendete und lobte sie dafür! Ja und das ist es auch schon, keine große Hexerei oder irgendein „Hilfsmittel“ das zum Einsatz kommt. Natürlich ist das richtige Timing enorm wichtig sowie GEDULD und ZEIT, aber das sollte jeder Hundhalter einbringen. Mittlerweile sind wir soweit, dass wenn uns eine Katze begegnet, sie natürlich aufmerksam schaut, im gleichen Augenblick aber mich ansieht. Dann kommt ein verbales Lob und sie holt sich ihr wohlverdientes Leckerchen ab. Die Katze nützt diese Gelegenheit der Unaufmerksamkeit und macht sich aus dem Staub und wir können unseren Spaziergang ebenfalls fortsetzen.

Es gibt sicherlich kein Allheilmittel oder eine Methode die bei jedem Hund und Halter funktioniert, aber das Prinzip bleibt immer gleich: Bestärkung von positivem Verhalten und ignorieren von negativem Verhalten!

Am besten ist natürlich, es gar nicht so weit kommen zu lassen, daß mein Hund bellend in der Leine hängt. Oder ein minutenlanges Gebell und zu warten bis die Katze weg ist, ist natürlich auch nicht von Vorteil. Hier heißt das Zauberwort Umorientieren!