Der Weg der kleinen Schritte

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Viel zu oft erwarten wir von unseren Hunden einfach zu viel, wir wollen etwas neues lernen und gehen einfach zu schnell vor, dass Resultat ist ein frustrierter Hundeführer und ein Hund der nicht versteht warum sein Hundeführer so schlecht gelaunt ist. Er hat doch alles gemacht was man von ihm wollte!

Nehmen wir als Beispiel an, sie wollen ihm das „Sitz mit entfernen“ beibringen.

Wir gehen davon aus, dass der Hund das Signalwort „Sitz“ so gut verknüpft, dass er solange sitzen bleibt, bis das „Frei“ kommt. Als erstes gehen sie natürlich nur einen Schritt zurück und sofort wieder zu ihm. Das machen sie 2 – 3 Mal und die Übung ist beendet.

Die nächste Übung ist nun nicht gleich in einen anderen Raum zu gehen oder rundum den Hund, nein, wir gehen diesmal 2 Schritte zurück und steigern uns so in kleinen Übungsschritten von Tag zu Tag. Macht es ihr Hund „super gut“, können Sie in etwas größeren Schritten üben. Aber bitte nicht gleich übertreiben, wir wollen ja jede Übung erfolgreich beenden.

Und so verhält es sich mit allem was sie ihrem Hund beibringen wollen, kleine „erfolgreiche“ Schritte führen zum Ziel!

Klappt es nicht so wie erwartet, überdenken Sie ihr Training. Woran kann es liegen? Waren die Übungsschritte zu groß, hat er die Übung generell nicht verstanden, war zu viel Ablenkung, …? Wichtig ist auch, dass jede Übung mit einem Erfolg endet, im Notfall auch einen Schritt zurück oder etwas machen das auf jeden Fall klappt!

Bereiten Sie sich auch auf jedes Training entsprechend vor! Was will ich wie machen, in welchen Schritten und wo ist das Ziel der heutigen Übung? Ist das Ziel erreicht ist die Übung beendet, nicht noch ein Schäufelchen drauflegen und gelerntes durch einen Misserfolg wieder zunichte machen.