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Was soll ich meinem Hund füttern?

Diese Frage wird mir sehr oft gestellt, ist aber nicht so einfach zu beantworten, denn die Ernährung ist wahrscheinlich das wichtigste Standbein einer guten Gesundheit. Nehme ich am besten Trockenfutter, Nassfutter oder füttere ich meinen Hund mit rohem Fleisch (BARF)? Welches Futter verträgt mein Hund, was ist für mich praktikabel und was kostet es? Fragen über Fragen die jeder für sich, für seinen Hund, selbst beantworten muss!

Auf was sollte man achten?

  • Hoher Fleischanteil (nicht zu verwechseln mit Fleischmehl, oder Fleischnebenerzeugnissen!)
    Fleisch ist in der Hundeernährung die größte Bedeutung beizumessen, da der gesamte Hundeorganismus auf die Verdauung von Beutetieren ausgelegt ist.
  • Wenig bis kein Getreide
    Der Hund ist ein Karnivor, dessen Hauptbestandteil der Nahrung Fleisch sein sollte und nicht Getreide, zumal er dieses nur bedingt verdauen kann, was man an den riesigen Kothaufen auch sehr schön sehen kann.
  • Ohne Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe
    Schauen Sie auch darauf und lassen Sie sich nicht täuschen. Wie wird ein Futter ein Jahr haltbar?
  • Was „sagt“mein Hund dazu?
    Schauen Sie sich ihren Hund etwas genauer an. Wie ist sein Fell und wie sieht der Kot aus?

Sicherlich gibt es auch qualitativ gute Hundefutter, nur diese sind schwer zu finden, und nur weil ein Futter teuer ist ist es nicht gleich gut!

Die Alternative zum Fertigfutter ist für mich die Frischfleischfütterung, mit der ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Frischfleischfütterung

Meine Hunde dürfen BARFen!

Meine Hunde werden mit Frischfleisch gefüttert, bekannt auch unter dem Namen B.A.R.F (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter). Bis heute habe ich ausschließlich positive Erfahrungen mit dieser für mich artgerechtesten Ernährung gemacht.

Was wird benötigt!

Auf jeden Fall braucht man genügend Platz in der Gefriertruhe. Damit man sich nicht jede Woche mit der Beschaffung bzw. Verarbeitung des Fleisches beschäftigen muss.

Bezüglich dem Fleisch, schaut man sich am besten nach einem Schlachthof oder einer Metzgerei, die noch selber schlachtet, um. Direkt vom Bauern wäre natürlich ideal, da weiß man was man kriegt. Aber welcher Bauer schlachtet heutzutage noch selber? Geflügelzüchter (artgerechte Haltung!) sind auch zu empfehlen und im Supermarkt gibt’s des Öfteren günstiges Hühnerklein.

Wenn erst mal die ersten Portionen Fleisch eingefroren sind, geht es ganz von selbst. Wichtig ist am Anfang nur eine gute Fleischquelle zu finden!

Unser Rat!

Falls Sie ihren Hund auf BARF umstellen wollen, beschäftigen Sie sich zuerst ausführlich mit dem Thema (zB auf barfers.de)!

Jeder Hund ist anders und isst anders! Also was für den einen Gut ist, muss dies nicht für alle sein!
Hier gilt besonders, beobachten Sie ihren Hund nach der Umstellung! Wie sieht sein Fell aus, wie sein Kot, wie oft kotet er, zeigt er ein neues Verhalten, …?